AK Sinti/Roma und Kirchen

in Baden-Württemberg

Romno Kher in Mannheim

2020 "Mare Manuscha: lnnenansichten..."

Pressemitteilung von Romno Kher Mannheim
04.03.2020

Romeo Franz

am 18. Marz stellt urn 17:00 Uhr Romeo Franz MdEp im Kulturhaus RomnoKher sein Buch ,,Mare Manuscha: lnnenansichten aus Leben und Kultur der Sinti & Roma" vor. Dieser Abend ist Tell unserer Veranstaltungsreihe ,,Offenes Feuer - Geschichte, Gesellschaft, Politik". Dirk Grunert, Bildungsbiirgermeister der Stadt Mannheim,, wird ein GruBwort beitragen. Romeo Franz wird auch Uber seine Erfahrungen in der europaischen Politik berichten. Wir mOchten Sie herzlich dazu einladen und wUrden uns freuen, Sie an diesem besonderen Abend in unserem Haus begrUBen zu dUrfen.

Romeo Franz ist als erster Sinto Mitglied des Europaischen Parlaments. Er ist Tell der BUrgerrechtsbewegung von Sinti und Roma und seit langem fUr sein Engagement fUr die gleichberechtigte Teilhabe der grOBten europaischen Minderheit und fUr eine europaische Erinnerungskultur bekannt. Auch als Musiker und Autor ist Romeo Franz hervorgetreten.

,,Mare Manuscha: lnnenansichten aus Leben und Kultur der Sinti & Roma" (Edition Faust) ist in Zusammenarbeit mit der Journalistin Cornelia Will3 entstanden. Kunst und Kultur von Sinti

und Roma spielten in der Offentlichkeit lange Zeit keine Rolle. lnzwischen melden sich aber immer mehr jiingere KUnstlerinnen und KUnstler mit Romani-Hintergrund selbstbewusst zu

Wort. In diesem Buch werden Kunstschaffende aus verschiedenen Generationen, die aus unterschiedlichen europaischen LMdern stammen, vorgestellt. Dabei geht es urn das Verwurzeltsein in der eigenen Familiengeschichte, u m individuelle und kollektive Strategien im Umgang mit der Mehrheitsgesellschaft, urn Erfolge und Niederlagen, urn Wirklichkeiten und Utopien in Kunst und Politik. In all diesen biografischen Streifzügen kommen die  Themen Geschichte, Migration, |dentitat, Heimat, Tradition und Modernitat zur Sprache. So werden auch gewohnte Seh- und Deutungsmuster der Mehrheitsgesellschaft als Stereotype und Klischees entklarvt. Fortgesetzter kultureller und sozialer Ausgrenzung und tief verankertem Rassismus gegen Sinti und Roma entgegenzuwirken ist ein Anliegen des Buches.

"Offenes Feuer" ist unsere Reihe fiir Geschichte, Gesellschaft und Politik. Der Titel spielt mit clem ikonographisch Uberlieferten antiziganistischen Klischee, urn es biirgerschaftlich zu vvenden - das Gesprach am Feuer als Ausdruck der republikanischen Kommunikation, unser Kaminzimmer als Ort der zivilgesellschafijichen Diskussion aller Teilnehmer auf AugenhOhe. Vor allem stehen Fragen der Geschichte, Gegenwart und Zukunft von Sinti und Roma im Mittelpunkt - von der lokalen bis zur europaischen Dimension. Aber die Reihe bietet auch ein Forum fUr die Geschichte und aktuellen Herausforderungen anderer Minderheiten. ..."

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