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in Baden-Württemberg

Nachrichten

2021: WDR-Sendung "Die letzte Instanz"

PM des Zentralrates Deutscher Sinti und Roma  1.2.2021
Migazin:  2.2.2021 "Das diskriminierdendste ..."
Rhein-Neckar-Zeitung: "Über das Ziel hinsausgeschossen"
Migazin:  3.2.2021 "Lieber WDR, ich nehme Deine Rassismus-Entschuldigung nicht an"
Rhein-Neckar-Zeitung: "Der Sturm der Entrüstung hat Hoffnung ausgelöst"
ROM eV: Presseerklärung zur WDR_Sendung "Die letzte Instanz"


Der Zentralrat Deutscher Sinti und Roma:
WDR will mit Rassismus Quote machen – WDR –Sendung „Die letzte Instanz“ zeigt, wietief Antiziganismus in der Gesellschaft verwurzelt ist. 
01.02.2021

„Das diskriminierendste, das ich seit Langem im deutschen TV gesehen habe.“
Migazin, 2.2.2021
Umstrittene Talkshow über rassistischen Sprachgebrauch: Der Zentralrat der Sinti und Roma wirft dem Sender vor, mit diskriminierenden Aussagen Quote machen zu wollen und fordert Platz in Rundfunkräten. Teilnehmer des Talksentschuldigen sich. Der WDR räumt Fehler ein.

Über das Ziel hinausgeschossen
Rhein-Neckar-Zeitung, 2.2.2021
Kunze und Beisenherz entdschuldigen sich nach Rassismus-Vorwurf - Heftige Kritik nach TV-Sendung 
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Lieber WDR, ich nehme Deine Rassismus-Entschuldigung nicht an
Migazin, 3.2.2021
Dass Betroffene fehlten, war nicht das einzige Problem: Die Sendung reproduzierte rassistische Stereotype überSinti:zza und Rom:nja – und war genau so geplant. Deswegen, lieber WDR: Deine Entschuldigung reicht nicht.

"Der Sturm der Entrüstung hat Hoffnung ausgelöst"
Rhein-Neckar-Zeitung, 3.2.2021
Romani Rose, Zentralratsvorsitzender Deutscher Sinti und Roma, geht den WDR scharf an - Kritik an diskriminierender Diskussion
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Presseerklärung zur WDR-Sendung „Die letzte Instanz“
3.2.2021
"Erinnerung an Auschwitz und die „Z“-Kennzeichnung in den KZs sind auch der Grund, dass jede Verwendung von Z-Wörtern in der Öffentlichkeit innerhalb der Roma per se diskriminierend und antiziganistisch und damit unerträglich ist. Die Besetzung der Talk-Runde der Sendung „Die letzte Instanz“ mit „Promis“ wie Jürgen Milski, MickyBeisenherz, Janine Kunze und Thomas Gottschalk war ein voller Erfolg für die Weiterverbreitung von Rassismus und Antiziganismus in der Gesellschaft. ..."
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Romeo Franz - Lesung

Aus Leben und Kultur der Sinti und Roma –
Ein literarischer Abend mit Romeo Franz


Veranstaltungsreihe Offenes Feuer Dienstag, 6. Oktober 2020, 18:30 Uhr Abendakademie Mannheim U1, 16-19 | 68161 Mannheim
Anmeldung unter: Tel. 0621 1076 150 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Der Europa-Abgeordnete Romeo Franz berichtet über sein Leben als Bürgerrechtler, Politiker und Künstler und stellt sein Buch „Mare Manuscha: Innenansichten aus Leben und Kultur der Sinti & Roma“ im Gespräch mit Dr. Tim Müller, Wissenschaftlicher Leiter des VDSR-BW, vor.
„Mare Manuscha: Innenansichten aus Leben und Kultur der Sinti & Roma“ (Edition Faust) ist in Zusammenarbeit mit der Journalistin Cornelia Wilß entstanden. Kunst und Kultur von Sinti und Roma spielten in der Öffentlichkeit lange Zeit keine Rolle. In diesem Buch werden Kunstschaffende aus verschiedenen Generationen, die aus unterschiedlichen europäischen Ländern stammen, vorgestellt. Dabei geht es um das Verwurzeltsein in der eigenen Familiengeschichte, um individuelle und kollektive Strategien im Umgang mit der Mehrheitsgesellschaft, um Erfolge und Niederlagen, um Wirklichkeiten und Utopien in Kunst und Politik. „Offenes Feuer“ ist unsere Reihe für Geschichte, Gesellschaft und Politik. Vor allem stehen Fragen der Geschichte, Gegenwart und Zukunft von Sinti und Roma im Mittelpunkt – von der lokalen bis zur europäischen Dimension. Die kommende Veranstaltung findet am 16. Dezember mit der Autorin Magdalena Guttenberger im Kulturhaus RomnoKher statt. Diese Lesung findet in Kooperation mit der Mannheimer Abendakademie statt.

 

202010 aus dem Leben und Kultur der Sinti und Roma romeo franz