AK Sinti/Roma und Kirchen

in Baden-Württemberg

„Wir fühlen uns nicht so fremd“

„Wir fühlen uns nicht so fremd“
Ausstellung im Rathaus gibt Einblicke in das Leben von Sinti-Frauen in der Nachkriegszeit / Familien Eckstein und Fischer zeigen Fotos.   Von Heidrun Helwig
Quelle:  Gießener Anzeiger, 25.02.2019
. „Wie aus der ,Zigeunerin‘ eine ‚Sintezza‘ wurde – Frauengeschichten aus der Nachkriegszeit“ wird am Montag, 25. Februar, um 17 Uhr im Rathaus am Berliner Platz eröffnet. Zur Vernissage kommt die deutsche Jazz-Musikerin und Autorin Dotschy Reinhardt, die zur Dynastie des weltbekannten Gitarristen Django Reinhardt gehört.
. Erarbeitet wurde die Schau im Rahmen von „Stadt-Mit-Plan“, einem Inklusionsprojekt der Lebenshilfe Gießen, der Aidshilfe Gießen und des Büros für Frauen und Gleichberechtigung der Stadt rund um den Internationalen Frauentag.
. Die Ausstellung, die vom 26. Februar bis 8. März von 8 bis 18 Uhr im Atrium zu sehen ist, wird durch die Gießener Stiftung „Anstoß“ gefördert und ist Auftakt zu einer vierteiligen Reihe mit dem Titel „Gießener Frauen zeigen Gesicht“.
. Öffentliche Führungen werden am 27. Februar, 6. und 8. März jeweils um 17 Uhr angeboten. Termine für Schulklassen können bei Anja Sandtner („Stadt-Mit-Plan“) unter der Telefonnummer 0641/9311294-10 vereinbart werden.
. Vom 12. bis 23. März wird „Wie aus der ‚Zigeunerin‘ eine ‚Sintezza‘ wurde“ dann jeweils von 9 bis 18 Uhr in den Räumen der Lebenshilfe in der Walltorstraße 3 gezeigt.